Vom Lego-Demo zum Sortier-System
für die Industrie.
Wir bauen Sortier-Förderbänder, die jeder selbst trainieren kann — mit modularer Open Hardware und lokaler KI. Made in Germany.
Warum es SorterAI gibt
Angefangen hat alles mit einem Lego-Förderband, einer alten USB-Webcam und der Frage: "Warum kann das hier eigentlich keine Software, die ich mir nicht aus mehreren fünfstelligen Engineering-Verträgen zusammenkaufen muss?" Drei Pappkartonröhren als Lane-Trenner, ein Pi 4 unter dem Tisch und eine erste CLIP-Pipeline — und plötzlich sortierte das Ding Münzen nach Größe und Farbe. Der Prototyp lief eine ganze Nacht durch. Da war klar: Das geht.
Aus dem Lego-Demo wurde ein Aluprofil-Rahmen, aus der USB-Webcam ein 12-MP-Modul mit kalibriertem LED-Ring, aus dem Pi 4 ein Pi 5 (oder ein Jetson Orin Nano, wenn es schneller sein soll). Die Mission ist die gleiche geblieben: Modulare, dokumentierte, reparierbare Hardware — kombiniert mit Software, die ein Werkstatt-Team in einem Tag verstanden hat. Keine Black-Box-Abos, keine Cloud-Pflicht, keine Lock-ins.
Wir sind in Deutschland gebaut und entwickelt — weil wir glauben, dass Industrie-Software, die in Werken steht und Maschinen steuert, hier hingehört. DSGVO ist für uns kein Kompliance-Theater, sondern die Standard-Einstellung. Edge-First ist nicht nur ein Marketing-Wort, sondern die einzige Architektur, mit der Sortier-Bänder auch dann weiterlaufen, wenn das Internet ausfällt.
Sortier-Hardware, die ein Werkstatt-Team selbst aufbaut, trainiert und repariert.
Wir wollen Industrie-Sortierung demokratisieren. Was heute Großbetrieben mit sechsstelligen Engineering-Budgets vorbehalten ist, soll morgen jeder Mittelständler, jede Genossenschaft, jede Werkstatt einsetzen können — mit Komponenten, die im freien Handel erhältlich sind, und Software, die unter einer Open-Lizenz inspizierbar ist.
Wer dahinter steckt
Wir sind klein, fokussiert und wachsen mit jedem Pilotpartner. Zwei der drei Rollen sind aktuell offen — sprechen Sie uns an.
Hardware-Hacker mit Hintergrund in Industrie-Automatisierung. Hat das Lego-Demo gebaut, das alles ins Rollen brachte.
Maschinenbau, Mechatronik, Sicherheitstechnik — wir suchen die richtige Person für den nächsten Schritt.
ONNX, CLIP, YOLO, ggf. Diffusion. On-Device-Inferenz, Quantisierung, Edge-Deployment — kommt bald an Bord.
Drei Prinzipien, an denen wir nicht rütteln
Edge-Software in Rust: speichersicher, deterministisch, auditierbar. Keine Garbage-Collection-Pausen mitten im Sortiervorgang.
Standardkomponenten, vollständige BOM, frei verfügbare STEP-Files. Sie können nachbauen, reparieren und upgraden — ohne uns zu fragen.
Datenverarbeitung in Deutschland. AVV verfügbar. Standardmäßig keine Cloud-Inferenz — Ihre Bilder bleiben in Ihrem Werk.